Förderung

Kreidetafel mit Meister Bafg

Förderung

Die Anzahl der Erwerbstätigen, die sich fortbilden, dümpelt laut Statistischem Bundesamt seit Jahren bei sieben bis acht Millionen – das sind knapp 20 Prozent. Viele mögen die Kosten abschrecken, die mit solchen Kursen entstehen: Wer ein Fernstudium oder einen Fernlehrgang über mehrere Monate macht, muss schnell ein paar tausend Euro allein für Studiengebühren und Lehrmaterialien zahlen, Fahrt- und Übernachtungskosten kommen oft noch dazu.
Doch Erwerbstätige müssen das nicht allein finanzieren – entweder der Chef zahlt oder der Staat. Genügend bundesweite Fördertöpfe für Berufsbildung gibt es jedenfalls.

Wir helfen Ihnen bei der Beantragung von Fördergeldern und stehen Ihnen bei allen Fragen zur Seite

Vorteile einer Förderung

Eine Förderung bietet viele Vorteile

  • Weiterbildung ohne finanzielles Risiko
  • Bis zu 64% geschenkt vom Staat
  • Kein großes Eigenkapital nötig
  • Sofortiger Start der Weiterbildung
  • Zinsfreies Darlehn der KfW Bank
  • Rückzahlung erst nach Abschluss
  • Kleine Monatsraten

Förderprogramme

Zum Stichtag 01.08.2016 ist aus dem bisherigen Meister-BAföG das „Aufstiegs-BAföG“ geworden, eine Förderung nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG). Der Kreis der Förderberechtigten ist erweitert worden und viele Regelungen wurden verändert.

Die berufliche Weiterbildung,  wird vom Staat umfangreich finanziell gefördert. Die alters- und einkommensunabhängige Förderung nach dem so genannten Meister-BAföG (AFBG) ist besonders attraktiv. Zudem kann bei Vollzeitkursen nicht nur die Kursgebühr finanziell gefördert werden, sondern auch der Lebensunterhalt.
Informationen zum Meister / AfbG-Bafög und anderen Förderungen

Läuft die Finanzierung komplett über das Meisterbafög sind Förderungen von bis zu 64% für den berufliche Weiterbildung möglich. Dadurch können sich die Kursgebühren zur Weiterbildung um ein vielfaches reduzieren.

Wie beantrage ich das Meister-BAföG /AfbG -Bafög?
Sobald wir Ihre unterschriebene Anmeldung bekommen haben, erhalten Sie von uns für ihre Weiterbildung eine schriftliche Anmeldebestätigung . Hierzu erhalten Sie von uns eine Einladung zum Gesprächstermin um gemeinsam den Bafög Antrag zu stellen. Wir stehe ihnen vom Anfang bis zum Ende bei allen Fragen zur Seite und helfen bei Problemen mit der Bafög Stelle.

Beschäftigung sichern, Fachkräfte gewinnen und halten – mit dem Bildungsscheck NRW
Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die berufliche Weiterbildung von Beschäftigten und Berufsrückkehrenden. Dabei setzt das Land aufgrund der begrenzt zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) fachliche Schwerpunkte bei der Ausgestaltung des Bildungsschecks NRW.
Im Rahmen der neuen ESF-Förderphase richtet sich daher der Bildungsscheck NRW im individuellen Zugang an Zugewanderte, Un- und Angelernte, Beschäftigte ohne Berufsabschluss, atypisch Beschäftigte und Berufsrückkehrende. Im individuellen und im betrieblichen Zugang ist die Förderung abhängig von einer Einkommensobergrenze.
Zuwanderer und Zuwanderinnen können mithilfe des Bildungsschecks vorhandene Qualifizierungslücken schließen und ihre im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen anerkennen lassen. Un- und Angelernte können mit Unterstützung durch den Bildungsscheck ihre beruflichen Kompetenzen verbessern. Davon profitieren die Beschäftigten selbst und selbstverständlich auch die Unternehmen.
Mit dem Bildungsscheck wird die Eigenverantwortlichkeit der Betriebe und der Beschäftigten für berufliche Weiterbildung unterstrichen. Beschäftigte und Unternehmen erhalten einen Zuschuss von 50 Prozent zu den Weiterbildungskosten. Pro Bildungsscheck können maximal bis zu 500,- Euro gefördert werden.

Wer wird gefördert?
Den Bildungsscheck können Beschäftigte, Berufsrückkehrende und Betriebe erhalten.
Im individuellen Zugang richtet sich der Bildungsscheck an Beschäftigte aus Betrieben mit weniger als 250 Beschäftigten mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von max. 30.000,- Euro (max. 60.000,- Euro bei gemeinsamer Veranlagung). Dabei sollen ausdrücklich folgende Gruppen angesprochen werden:
Zugewanderte bzw. Menschen mit Migrationshintergrund (selbst oder ein Elternteil aus dem Ausland zugewandert)
Berufsrückkehrende
Beschäftigte ohne Berufsabschluss
Un- oder Angelernte oder länger als vier Jahre nicht im Ausbildungsberuf tätig
Ältere ab 50 Jahren
atypisch Beschäftigte
befristet Beschäftigte
Zeitarbeitnehmerinnen und Zeitarbeitnehmer
geringfügig Beschäftigte
Teilzeitbeschäftigte bis 20 Stunden/Woche
Im betrieblichen Zugang richtet sich der Bildungsscheck an kleinere und mittlere Betriebe mit weniger als 250 Beschäftigten. Schwerpunkt sind hier Beschäftigte mit einem jährlichen Arbeitnehmerbrutto von maximal 39.000,- Euro.
Eine Bildungsprämie des Bundes erhalten Beschäftigte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 20.000,- Euro (und bei gemeinsam Veranlagten 40.000,- Euro) mit einem maximalen Zuschuss von 500,- Euro (50 Prozent der Kurskosten von max. 1.000,- Euro).

Was wird gefördert?
Gefördert werden Weiterbildungen, die der beruflichen Qualifizierung dienen und fachliche Kompetenzen oder Schlüsselqualifikationen vermitteln.
Der Bildungsscheck NRW ist nicht als Förderinstrument für arbeitsplatzbezogene Anpassungsqualifizierungen wie Maschinenbedienerschulungen oder Trainings bei neuen Produkteinführungen vorgesehen.
Wie wird gefördert?
Mit dem Bildungsscheck erhalten Beschäftigte und Unternehmen einen Zuschuss von 50 Prozent, max. 500,- Euro zu den Weiterbildungskosten. Das Land Nordrhein-Westfalen finanziert diesen Anteil aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).
Die andere Hälfte tragen im betrieblichen Zugang die Betriebe und im individuellen Zugang die Beschäftigten selbst.
Beratungseinrichtungen informieren und stellen den Bildungsscheck aus
Die Bildungsschecks werden über ausgewählte Beratungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen vergeben und können dann zur Verrechnung bei den Weiterbildungsanbietern eingereicht werden. Anlaufstellen sind beispielsweise Kammern, Wirtschaftsförderungen, Volkshochschulen oder Weiterbildungs-Netzwerke, wie sie in einigen Regionen bestehen.
Die kostenlose Beratung informiert zu den persönlichen Voraussetzungen für die Förderung und berät Betriebe zum Qualifizierungsbedarf ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Beratungsstellen für den Bildungsscheck NRW
Für eine vertiefte Beratung steht ein weiteres ESF-gefördertes Angebot bereit, die Beratung zur beruflichen Entwicklung. Interessierte erhalten hier eine kostenlose Beratung, die bis zu neun Beratungsstunden umfassen kann.

Beratung zur beruflichen Entwicklung
Info-Service für Ratsuchende, Betriebe und Beratende
Die Telefonhotline 0211 837-1929 von „Nordrhein-Westfalen direkt“ informiert zum Beratungsangebot und ist von Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr erreichbar.

Das Internetportal „Weiterbildungsberatung in NRW“ informiert über alle Weiterbildungsangebote in NRW, das Angebot richtet sich gezielt an: Bürgerinnen und Bürger, Beraterinnen und Berater sowie Unternehmen.

Beschäftigte haben in NRW einen rechtlichen Anspruch auf Bildungsurlaub. Das Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz NRW (AWbG) regelt den Bildungsurlaub. Berechtigt ist, wer mindestens sechs Monate in einem Betrieb beschäftigt ist. Der Rechtsanspruch gilt aber nur, wenn der Betrieb mindestens zehn Beschäftigte hat. Der Bildungsurlaub umfasst bis zu fünf Tage im Jahr.

Während des Bildungsurlaubs werden Beschäftigte vom ihrem Arbeitgeber freigestellt, bekommen aber das Gehalt voll weitergezahlt. Die Kosten für eine Bildungsurlaub-Veranstaltung zahlen die Beschäftigten selbst.

Die Bildungsprämie des Bundes fördert die individuelle berufliche Weiterbildung durch einen Zuschuss zu den Kursgebühren und Prüfungskosten. Voraussetzung für den Erhalt ist eine Beratung bei einer Prämiengutschein-Beratungsstelle. Eine wohnortnahe Beratungsstelle finden Sie über unsere Beratungsstellensuche oder über die Internetseite der Bildungsprämie.
Gefördert werden:
Beschäftigte
Beschäftigte in Mutterschutz oder Elternzeit sowie Personen, die sich nach dem Pflegezeitgesetz in Pflegezeit befinden
Selbständige / Existenzgründer/-innen
Beschäftigte oder Selbständige, die aufstockende Leistungen nach dem SGB II erhalten
Bezieherinnen und Bezieher von Altersrente, wenn sie mindestens 15 Stunden in der Woche erwerbstätig sind

Weitere Fördervoraussetzungen
Antragstellende müssen mindestens 15 Arbeitsstunden pro Woche nachweisen
Das zu versteuernde Jahreseinkommen darf bei Alleinstehenden 20.000,- €, bei gemeinsamer Veranlagung 40.000,- € nicht überschreiten.
Findet die Maßnahme in Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Schleswig-Holstein statt, dürfen die Veranstaltungsgebühren der Weiterbildungsmaßnahme die Grenze von 1.000 Euro (inkl. MwSt.) nicht überschreiten. Dasselbe gilt bei Fernlehrgängen und Onlinekursen, deren Anbieter seinen Sitz in den genannten Ländern hat.
Es ist möglich, mehrere Weiterbildungsmaßnahmen unter dem gleichen inhaltlichen Weiterbildungsziel zusammenzufassen. Diese sogenannten Kursbündel werden wie eine Weiterbildung behandelt.

Je Kalenderjahr kann ein Gutschein pro Person ausgegeben werden. Gefördert werden können 50 % der Veranstaltungskosten für berufliche Weiterbildungen. Der Zuschuss beträgt maximal 500,- Euro.

ACHTUNG: Wer die Voraussetzungen erfüllt und einen Prämiengutschein erhalten hat, kann im gleichen Kalenderjahr für eine weitere berufliche Fortbildung den Bildungsscheck NRW erhalten, da die Förderung über Bundesmittel zwar Vorrang hat, aber für eine nachfolgende Ausgabe des Bildungsschecks nicht schädlich ist. Voraussetzung ist, dass man die Konditionen des Bildungsschecks NRW erfüllt.

Der Bildungsgutschein
Wer Kunde der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters ist, kann eine Förderung für eine berufliche Weiterbildung über den Bildungsgutschein erhalten. Auch Berufsrückkehrende, die Kinder oder zu pflegende Angehörige betreut haben, können bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen einen Bildungsgutschein erhalten. Die Entscheidung über die Ausgabe obliegt den jeweiligen Berater/-innen.

Folgende Kosten können übernommen werden:
Lehrgangskosten
Fahrkosten
Kosten für auswärtige Unterkunft und Verpflegung
Kinderbetreuungskosten

Weitere Einzelheiten können Sie dem Merkblatt 6 der Agentur für Arbeit entnehmen.
Auch Beschäftigte können unter bestimmten Voraussetzungen einen Bildungsgutschein erhalten. Zum Beispiel wenn sie von Arbeitslosigkeit bedroht sind oder keine abgeschlossene Berufsausbildung haben. Lesen Sie dazu die Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Programm WeGebAU
Zielgruppe des Programms sind Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen (max. 249 Mitarbeiter/-innen) sowie geringqualifizierte Beschäftigte unabhängig von der Unternehmensgröße. Dies sind Personen ohne Berufsabschluss oder mit Berufsabschluss, wenn sie seit mindestens vier Jahren eine an- oder ungelernte Tätigkeit verrichten und ihren erlernten Beruf nicht mehr ausüben können.
Gefördert werden können Personen, die von ihren Arbeitgebern für die Dauer einer Qualifizierung unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts freigestellt werden. Die Lehrgangskosten können je nach Einzelfall ganz oder teilweise erstattet werden. Darüber hinaus kann ein Zuschuss zu den zusätzlich entstehenden übrigen Weiterbildungskosten (z. B. Fahrkosten) gewährt werden. Den Antrag auf Förderung stellt der Arbeitgeber beim Arbeitgeberservice der zuständigen Agentur für Arbeit.
Faltblatt der Agentur für Arbeit zum Programm WeGebAU

Programm Zukunftsstarter
Die Weiterentwicklung der Initiative „Spätstarter“ zu „Zukunftsstarter“ unterstützt junge Menschen zwischen 25 und 35 Jahren dabei, einen Berufsabschluss nachzuholen. Angesprochen werden sowohl Arbeitslose wie auch Beschäftigte. Außerdem können durch das AWStG (Arbeitslosenversicherungsschutz- und Weiterbildungsstärkungsgesetz) auch Grundkompetenzen von Menschen mit geringen Qualifikationen gefördert werden.
Ab dem 1. August 2016 sollen zusätzlich Weiterbildungsprämien das Durchhaltevermögen und die Motivation von jungen Erwachsenen steigern, eine längerfristige Qualifizierungsmaßnahme erfolgreich zu Ende zu bringen.
Informationen erhalten Sie bei den zuständigen Agenturen für Arbeit.

Förderdatenbank, Stipendien, Kredite und Steuertipps

♦ Datenbank zu Förderprogrammen
Die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie bietet aktuelle Informationen zu landesspezifischen, bundesweiten und europäischen Förderprogrammen. Über das integrierte Online-Tool Förderassistent können Sie schnell herausfinden, welche Förderprogramme für Sie infrage kommen.

♦ Begabtenförderung nach dualer Berufsausbildung – Weiterbildungsstipendium
Nach Abschluss einer dualen Berufsausbildung können Berufsanfänger ein Stipendium erhalten. Es fördert fachliche Lehrgänge, zum Beispiel zur Technikerin, zum Handwerksmeister oder zur Fachwirtin, aber auch fachübergreifende Weiterbildungen, zum Beispiel EDV-Kurse oder Intensivsprachkurse. Unter bestimmten Voraussetzungen kann auch ein berufsbegleitendes Studium gefördert werden.Fördergeber ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die wichtigsten Konditionen enthalten die Informationsblätter „Stipendieninformation duale Berufe“ und „Stipendieninformation Gesundheitsfachberufe“.

♦ Bildungskredit
Das Bil­dungs­kre­dit­pro­gramm der Bun­des­re­gie­rung ist da­für ge­dacht, Schü­ler/in­nen und Stu­die­ren­de in fort­ge­schrit­te­nen Aus­bil­dungs­pha­sen durch ei­nen ein­fa­chen und zins­güns­ti­gen Kre­dit zu unterstützen. Der Kredit wird unabhängig von den eigenen Vermögensverhältnissen oder dem der Eltern vergeben.

♦ Aufstiegsstipendium für ein Hochschulstudium
Beschäftigte mit abgeschlossener Berufsausbildung und mindestens zweijähriger Berufserfahrung können über das Aufstiegsstipendium gefördert werden. Bei der Beantragung spielt der aktuelle Beschäftigungsstatus keine Rolle. Die Förderung erfolgt einkommensunabhängig, das Studium kann in Vollzeit oder berufsbegleitend absolviert werden. Die wichtigsten Konditionen enthält ein Flyer zum Förderprogramm.

♦ Hochschulkompass
Auf dem Portal der deutschen Hochschulrektorenkonferenz finden Sie Informationen zu Studienbeiträgen und Studienfinanzierung.

♦ Stipendien Lotse
Die Datenbank des Bundesministeriums für Bildung und Forschung listet aktuelle Stipendienangebote auf. Eine differenzierte Suchfunktion ermöglicht die Eingrenzung nach Zielgruppen, Abschlüssen, Zielregionen usw.

♦ Kreditangebote der KfW
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergibt Kredite, mit denen eine Ausbildung oder ein Studium finanziell unterstützt werden kann.

♦ Tipps für die Steuererklärung
Die Stiftung Warentest stellt online Informationen zur Verfügung, welche Weiterbildungskosten bei der Steuererklärung geltend gemacht werden können.

♦ Steuertipps des Finanzministeriums NRW
Eine aktuelle Online-Broschüre für die Steuererklärung 2015 stellt das Finanzministerium NRW zur Verfügung.

Wie können wir Ihnen helfen?

Besuchen Sie uns einfach in unserem Schulungscenter in Attendorn oder kontaktieren Sie uns

Danke Stefan Schöning! Ohne Ihre Schule hätte ich den Industriemeister niemals gemacht und geschafft.

Rene W.
Industriemeister Metall, Kirchhundem

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