Vorbereitungskurs auf Ausbildereignungsprüfung

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Danke Stefan Schöning! Ohne Ihre Schule hätte ich den Industriemeister niemals gemacht und geschafft.

Rene W.
Industriemeister Metall, Kirchhundem

Wer ausbilden will, muss neben der persönlichen und fachlichen Eignung auch über pädagogische, rechtliche, organisatorische, psychologische und methodische Kenntnisse und Fertigkeiten verfügen. Die Ausbilderprüfung (umgangssprachlich „Ausbilderschein“) ist bundesweit die einzig anerkannte und einheitliche Qualifikation zum Nachweis berufs- und arbeitspädagogischer Kenntnisse.
Mit Bestehen der Ausbildereignungsprüfung (Nachweis der pädagogischen Eignung) ist man nicht automatisch ausbildungsberechtigt. Das Berufsbildungsgesetz (§§ 29 f. BBiG) fordert zusätzlich von jedem Ausbilder die notwendigen beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie die persönliche Eignung. Die Eignung der Firma als Ausbildungsbetrieb sowie die Eignung der von der Firma berufenen Ausbilder/-innen überprüft die IHK-Ausbildungsberatung.

Fakten

Wer ausbilden möchte, muss über das nötige fachliche Wissen verfügen, aber auch organisatorische, pädagogische, psychologische und rechtliche Kenntnisse erwerben. Sie können bereits ganz ohne besondere Vorkenntnisse die Ausbildung absolvieren. Mit bestandener IHK-Prüfung verfügen Sie dann über die Ausbildungsbefähigung. Zur tatsächlichen Ausbildungsberechtigung kommt es jedoch erst, wenn Sie über eine entsprechende abgeschlossene Berufsausbildung und Berufserfahrung  verfügen. Nähere Auskünfte über die Voraussetzungen erhalten Sie bei Ihrer örtlichen Industrie- und Handelskammer (IHK) oder Handwerkskammer (HWK).
Neben dieser fachlichen Eignung müssen zukünftige Ausbilder noch die persönliche Eignung vorweisen. Nach § 29 des Berufsbildungsgesetztes (BBiG) ist nicht geeignet, wer:
1. Kinder und Jugendliche nicht beschäftigen darf oder
2. wiederholt oder schwer gegen dieses Gesetz oder die auf Grund dieses Gesetz‘ erlassenen Vorschriften und Bestimmungen verstoßen hat.
Weitere Details zur Eignung als Ausbilder werden im Berufsbildungsgesetz aufgeführt.

Die Ausbildung der Ausbilder ist in der Regel in 4 Handlungsfelder unterteilt und orientiert sich am Ablauf einer Berufsausbildung:

 

  • Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen
  • Ausbildung vorbereiten, Einstellung von Auszubildenden begleiteten
  • Durchführung der Ausbildung
  • Abschließen der Ausbildung

Sie erwerben innerhalb dieser 4 Handlungsfelder alle Kompetenzen, die Sie als Ausbilder benötigen: von der Personalauswahl, der Erstellung des betrieblichen Ausbildungsplans, der Motivation und Unterstützung beim Lernen, der Beratung bei Problemen bis hin zur Vorbereitung Ihres Azubis auf ihre Ausbildungsprüfung.
Ein weiterer Schwerpunkt Ihrer Fortbildung ist die Vorbereitung auf die Eignungsprüfung, insbesondere auf den praktischen Teil der Prüfung. Mit Hilfe von Fallstudien werden die theoretischen Kenntnisse in der Praxis angewendet. Mit dem Bestehen der IHK-Prüfung erwerben Sie Ihre bundesweite Ausbildungsbefähigung.

  • Regulärer Preis 440€ Verkürzte Ausbildung 140€
  • In Verbindung mit dem Industriemeisterkurs 300€
  • 54 Stunden oder verkürzt für Fachwirte 16 Stunden
  • zzgl. Prüfungsgebühr der IHK und Lehrunterlagen

Förderung über in Verbindung mit dem Industriemeisterkurs über das Meisterbafög möglich, sonst über die folgenden Fördermöglichkeiten.

Beschäftigung sichern, Fachkräfte gewinnen und halten – mit dem Bildungsscheck NRW

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die berufliche Weiterbildung von Beschäftigten und Berufsrückkehrenden. Dabei setzt das Land aufgrund der begrenzt zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) fachliche Schwerpunkte bei der Ausgestaltung des Bildungsschecks NRW.
Im Rahmen der neuen ESF-Förderphase richtet sich daher der Bildungsscheck NRW im individuellen Zugang an Zugewanderte, Un- und Angelernte, Beschäftigte ohne Berufsabschluss, atypisch Beschäftigte und Berufsrückkehrende. Im individuellen und im betrieblichen Zugang ist die Förderung abhängig von einer Einkommensobergrenze.
Zuwanderer und Zuwanderinnen können mithilfe des Bildungsschecks vorhandene Qualifizierungslücken schließen und ihre im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen anerkennen lassen. Un- und Angelernte können mit Unterstützung durch den Bildungsscheck ihre beruflichen Kompetenzen verbessern. Davon profitieren die Beschäftigten selbst und selbstverständlich auch die Unternehmen.
Mit dem Bildungsscheck wird die Eigenverantwortlichkeit der Betriebe und der Beschäftigten für berufliche Weiterbildung unterstrichen. Beschäftigte und Unternehmen erhalten einen Zuschuss von 50 Prozent zu den Weiterbildungskosten. Pro Bildungsscheck können maximal bis zu 500,- Euro gefördert werden.

Wer wird gefördert?

Den Bildungsscheck können Beschäftigte, Berufsrückkehrende und Betriebe erhalten.
Im individuellen Zugang richtet sich der Bildungsscheck an Beschäftigte aus Betrieben mit weniger als 250 Beschäftigten mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von max. 30.000,- Euro (max. 60.000,- Euro bei gemeinsamer Veranlagung). Dabei sollen ausdrücklich folgende Gruppen angesprochen werden:
Zugewanderte bzw. Menschen mit Migrationshintergrund (selbst oder ein Elternteil aus dem Ausland zugewandert)
Berufsrückkehrende
Beschäftigte ohne Berufsabschluss
Un- oder Angelernte oder länger als vier Jahre nicht im Ausbildungsberuf tätig
Ältere ab 50 Jahren
atypisch Beschäftigte
befristet Beschäftigte
Zeitarbeitnehmerinnen und Zeitarbeitnehmer
geringfügig Beschäftigte
Teilzeitbeschäftigte bis 20 Stunden/Woche
Im betrieblichen Zugang richtet sich der Bildungsscheck an kleinere und mittlere Betriebe mit weniger als 250 Beschäftigten. Schwerpunkt sind hier Beschäftigte mit einem jährlichen Arbeitnehmerbrutto von maximal 39.000,- Euro.
Eine Bildungsprämie des Bundes erhalten Beschäftigte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 20.000,- Euro (und bei gemeinsam Veranlagten 40.000,- Euro) mit einem maximalen Zuschuss von 500,- Euro (50 Prozent der Kurskosten von max. 1.000,- Euro).

Was wird gefördert?

Gefördert werden Weiterbildungen, die der beruflichen Qualifizierung dienen und fachliche Kompetenzen oder Schlüsselqualifikationen vermitteln.
Der Bildungsscheck NRW ist nicht als Förderinstrument für arbeitsplatzbezogene Anpassungsqualifizierungen wie Maschinenbedienerschulungen oder Trainings bei neuen Produkteinführungen vorgesehen.

Wie wird gefördert?

Mit dem Bildungsscheck erhalten Beschäftigte und Unternehmen einen Zuschuss von 50 Prozent, max. 500,- Euro zu den Weiterbildungskosten. Das Land Nordrhein-Westfalen finanziert diesen Anteil aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF).
Die andere Hälfte tragen im betrieblichen Zugang die Betriebe und im individuellen Zugang die Beschäftigten selbst.
Beratungseinrichtungen informieren und stellen den Bildungsscheck aus
Die Bildungsschecks werden über ausgewählte Beratungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen vergeben und können dann zur Verrechnung bei den Weiterbildungsanbietern eingereicht werden. Anlaufstellen sind beispielsweise Kammern, Wirtschaftsförderungen, Volkshochschulen oder Weiterbildungs-Netzwerke, wie sie in einigen Regionen bestehen.
Die kostenlose Beratung informiert zu den persönlichen Voraussetzungen für die Förderung und berät Betriebe zum Qualifizierungsbedarf ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Beratungsstellen für den Bildungsscheck NRW

Für eine vertiefte Beratung steht ein weiteres ESF-gefördertes Angebot bereit, die Beratung zur beruflichen Entwicklung. Interessierte erhalten hier eine kostenlose Beratung, die bis zu neun Beratungsstunden umfassen kann.

Beratung zur beruflichen Entwicklung

Info-Service für Ratsuchende, Betriebe und Beratende
Die Telefonhotline 0211 837-1929 von „Nordrhein-Westfalen direkt“ informiert zum Beratungsangebot und ist von Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr erreichbar.
Das Internetportal „Weiterbildungsberatung in NRW“ informiert über alle Weiterbildungsangebote in NRW, das Angebot richtet sich gezielt an: Bürgerinnen und Bürger, Beraterinnen und Berater sowie Unternehmen.

Ab 2018 jeden Monat Kurse zur Ausbildereignungsprüfung

  • Januar
  • Februar
  • März
  • April
  • Mai
  • Juni
  • Juli
  • August
  • Septembetr
  • Oktober
  • November
  • Dezember

Warum Ausbilderschein?

Der Ausbilderschein

  • Erhöht Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt
  • Macht sie für Betriebe attraktiver
  • Ist zwingende Voraussetzung für jede Aufstiegsfortbildung
  • Sichert Ihren Arbeitsplatz
  • Sichert die Qualität der beruflichen Ausbildung
  • Zeigt Ihnen wie man es richtig macht in der beruflichen Ausblidung

15 Kriterien, die ein Ausbilder erfüllen sollte

  1. kommunikativ
  2. fachlich kompetent
  3. kann das Wissen anschaulich und verständlich vermitteln
  4. kritikfähig
  5. gerechter und respektvoller Umgang mit den Auszubildenden
  6. pflichtbewusst
  7. einfühlsam
  8. freundlich und ausgeglichen
  9. hilfsbereit
  10. motivierend
  11. unabhängig
  12. erfüllt eine Vorbildfunktion
  13. Ansprechpartner bei Problemen
  14. für den Auszubildenden präsent
  15. setzt sich für den Auszubildenden ein

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